So, nun haben wir den Umzug überstanden und langsam lichtet sich das Chaos.
Etwas was uns in der Zwischenzeit etwas Kummer bereitet hat war unsere Finanzierung.
Wie einige wissen hat es ja echt lange gedauert, bis diese überhaupt durch war.
Als wir dann den Zahlungsabruf veranlassen wollten, weil die Zahlungsaufforderung ins Haus flatterte teilte die Bank uns erst einmal mit, dass die Zahlung nicht veranlasst werden kann, weil das Hauptdarlehn noch nicht durch sei.
Die Bank hatte es versäumt uns Unterlagen zukommen zu lassen (3 Monate lang). Das ist natürlich nicht ganz so spassig, wenn die Verkäufer einem 10 Tage geben das Geld zu überweisen.
Die Unterlagen wurden uns zeitnah zugeschickt und so konnten wir den Auszahlungsantrag einreichen.
Zu dem Zeitpunkt waren wir schon leicht nervös und genervt. Mein Partner rief noch einmal bei der Bank an um sich erklären zu lassen wie genau er den Antrag auszufüllen hat, da uns gegebene Informationen nicht deckungsgleich mit den geforderten waren.
Bei diesem Telefonat teilte ihm der Bankangestellte mit, dass wir nicht die 100% der Summe für das Haus ausgezahlt bekommen (so war es von vornherein mit unserem "Finanzberater" geplant und besprochen worden), sondern nur 90%, der Rest wird einbehalten und nur gegen Quittungen die belegen, dass eine Wertsteigerung erfolgt ausgezahlt.
Leider kann man der Bank auch nicht sagen, dass die sich ihre 10% der Summe sonst wohin stecken können, da ein Teil der befürchteten Renovierungen absolut überflüssig wäre.
Nein, man muss Geld, was man für Rücklagen gehabt hätte komplett in irgendetwas pumpen, sonst zahlt man zusätzlich zur Rate einen Bereitstellungszins. Arrrggggghhh.
Nun, natürlich muss man eingestehen, dass wir offenbar Dinge nicht genau geprüft haben.
Dazu muss ich aber sagen, dass es unsere erste Finanzierung ist, wir beide wenig Ahnung von Finanzierungen haben und dem Berater vertrauten.
Wir hätten weniger Vertrauen haben sollen und neben Renovierungen, Baby, Umzug und Co. das Bankgeschäft wirklich ganz genau im Auge behalten müssen.
Wir hätten schon vorher abbrechen sollen, als unser "Berater" mehrmals wiederholte, dass er an uns ja eh nichts verdient.
Naja ist es zu spät, wir haben unser Haus und die Raten sind absolut i.O.
Aber einen bitteren Beigeschmack hat das Ganze trotzdem und ich weiß für das nächste Mal, dass ich garantiert nicht über Portale wie baufi24 und Co mir einen Berater nach Hause kommen lasse, sondern schön zur LBS oder sonst einem Verein gehe, der vor Ort ist und jeden einzelnen Absatz im Vertrag mit meinem Gegenüber durchkauen werde.
Und das kann ich jedem Laien auch nur so empfehlen.
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Mittwoch, 19. März 2014
Freitag, 7. Februar 2014
Abdeckpapier besser als Malerfolie
Vor dem Streichen oder sonstigen Arbeiten macht es ja bekanntlich durchaus Sinn den Fußboden vor Farbklecksen zu schützen. Bis vor kurzem habe ich dafür immer Folie genommen. Folie ist aber nicht sonderlich leicht zu verlegen. Und zudem ist sie nicht sehr widerstandsfähig.
Genau aus diesen Gründen haben wir nun die Räume mit Malerkrepp ausgelegt. Das Verlegen funktioniert sauber und unkompliziert. Und das Beste ist, dass das Material den Boden länger schützt als nur 24h. So haben wir zB den Flur ausgelegt und der Boden war dank der Pappe wochenlang geschützt.
Das Abdeckpapier gibt es auf Rollen von unterschiedlicher Breite und etwa 20 Meter Länge. Preislich ist es bei etwa 7€ pro Rolle wohl teurer als Abdeckfolie, aber wer länger anhaltende Renovierungsarbeiten vor sich hat und etwas ordentlicher arbeiten möchte, der ist mit dem Papier wirklich gut beraten.
Genau aus diesen Gründen haben wir nun die Räume mit Malerkrepp ausgelegt. Das Verlegen funktioniert sauber und unkompliziert. Und das Beste ist, dass das Material den Boden länger schützt als nur 24h. So haben wir zB den Flur ausgelegt und der Boden war dank der Pappe wochenlang geschützt.
Das Abdeckpapier gibt es auf Rollen von unterschiedlicher Breite und etwa 20 Meter Länge. Preislich ist es bei etwa 7€ pro Rolle wohl teurer als Abdeckfolie, aber wer länger anhaltende Renovierungsarbeiten vor sich hat und etwas ordentlicher arbeiten möchte, der ist mit dem Papier wirklich gut beraten.
Donnerstag, 9. Januar 2014
Schönheitsfehler die wir beim Kauf übersahen
Es gibt ja so gewisse Dinge, die einem erst auffallen, wenn es zu spät ist :)
Ok, es sind keine weltbewegenden Dinge, aber Dinge, auf die man bei den ersten Besichtigungen als Laie nicht so sehr achtet, einige habe ich bereits angesprochen, andere noch nicht :)
Das ist die bereits erwähnte Lösung des Lichtschalters in der Dusche. Sicherheitsnadel und Schnürrsenkel - hat nicht jeder. Dass es in dem Raum keine einzige Steckdose gibt, ist uns auch erst später aufgefallen.
Dass die Türe etwas "eingeschlagen" worden ist haben wir gesehen, dass sie nach innen aufging und man sie nach außen setzte, indem man einen Keil aus dem Türblatt aussägte und diesen mit Silikon am Rahmen befestigte um eine einigermassen schließende Türe zu haben nicht.
Etwas wie ein fehlendes Fensterscharnier kann man ja schon mal übersehen, wer mag den auch Fenster die sich öffnen lassen? :D
Ah, das was hier wie ein Gäste WC aussieht ist die einzige Toilette des Hauses. Ein Waschbecken gibt es in dem Raum nicht, haha.
- Unter der Terrassentür ist ein Loch, durch das der Regen reinkommt.
- Ein komisches Loch in der Wand entpuppt sich als tropfendes eigentlich stillgelegtes Wasserrohr.
- Das Wasser sammel sich auf dem Flachdach, ablaufen wäre ja auch langweilig.
- Die Innenwände müssen nicht mit Decke und Boden verbunden sein, dass sorgt für einen besseren Wärmeverlust.
- Nahezu jeder Fensterrahmen ist angebohrt.
- In der Küche befindet sich ein Gashahn den man bei entsprechender Laune einfach so öffnen kann.
- Es gibt keine einzige Steckdose auf Hüfthöhe, alle befinden sich etwa auf Knöchelhöhe.
- Die Heizung die mit Blumendraht und Nagel an der Wand hängt hatten wir ja schon.
Es sind alles Kleinigkeiten, davon aber sehr viele. Und ich wette wir finden noch viel mehr was wir uns vorher kein wenig angesehen haben. Das Gute ist, dass wir beim nächsten Haus auf diese Dinge achten würden :D
Mein Freund sagt: "Das Gute ist, dass wir nichts schlimmer machen können".
Damit hat er soo recht.
Mittwoch, 8. Januar 2014
Unser Hausi
Etwas verspätet, aber besser spät als nie :)
Natürlich ist seit der Schlüsselübergabe am 17.12.2013 bereits einiges im Haus passiert.
Bevor ich aber weiter auf Einzelheiten eingehe, wollte ich euch hier zuerst mal einige Pics von Vincent-Valentino's Haus zeigen, damit jeder eine ungefähre Vorstellung bekommen kann worüber ich hier eigentlich schreibe :
Natürlich ist seit der Schlüsselübergabe am 17.12.2013 bereits einiges im Haus passiert.
Bevor ich aber weiter auf Einzelheiten eingehe, wollte ich euch hier zuerst mal einige Pics von Vincent-Valentino's Haus zeigen, damit jeder eine ungefähre Vorstellung bekommen kann worüber ich hier eigentlich schreibe :
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Projekt Eigenheim ist gestartet
Nun, wir haben es getan. Wir haben das Abenteuer "Eigenheim" gestartet.
Zum ersten Mal berichtete ich Anfang Dezember hier von dem Traum "Eigenheim", seitdem ist sehr viel passiert.
Ich möchte hier de Erfahrungen, die wir so mit dem Eigenheim Projekt machen teilen. Berichten über Produkte die uns bei der Renovierung helfen, Fehlkäufe, Sorgen, Chaos und Erfolgserlebnisse.
Eine kurze Zusammenfassung:
Ende September schauten wir uns zwei Häuser an, eines hat uns zugesagt. Wir bekamen nach einer langen Wartezeit das Ok für die Finanzierung und hatten am 17.12.2013 den ersten Notartermin.
Das Gefühl war bei der Finanzierungszusage ein sehr tolles. Immerhin ist mein Freund selbstständig und ich bin in Elternzeit - so sicher, dass die Finanzierung zustande kommt war ich mir da also nicht. Je näher der Notartermin rückte, umso nervöser wurde ich aber. Am Tag des Termins stellte sich bei der Schlüsselübergabe heraus, dass ein Fenster kaputt war, das Haustürschloss ebenfalls. Das bei der Firma, die das Fenster reparieren sollte eingebrochen wurde und die Schlüssel weggekommen seien. Keine guten Vorzeichen, oder?
Hinzu kam, dass das Gebäude zum Zeitpunkt des Notartermins ohne existierende Gebäudeversicherung war.
Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass ich sehr angespannt war nach der geleisteten Unterschrift.
Nun war es eh zu spät.
Am nächsten Morgen suchten wir einen Versicherungsmakler und der erzählte uns ganz viele spannende Dinge. Aber, er schaffte es uns eine Wohngebäudeversicherung zu verkaufen, die noch deutlich unter dem günstigsten Angebot eines Online Vergleichsportals war.
Und bevor auch nur annähernd etwas passiert ist hatten wir zwei Tage nach dem Notartermin eine erste Rechnung über *trommelwirbel* knappe 1000 - so läuft das wohl.
Die Arbeit an einem Haus, das seit etwa einem Jahr nicht mehr bewohnt war sind umfangreicher als wir evtl dachten. Überall findet man Dinge wie Heizungen die mit Draht an die Wand befestigt sind, Lichtschalter Lösungen die aus Sicherheitsnadeln bestehen und ähnlich lustige Sachen. Die Vorbesitzer hatten definitiv Humor und waren sehr kreativ. Hinzu kommt, dass ein Baby nicht gerade hilfreich ist schnell und effizient vorwärts zu kommen. Aber bis zum 01.03.2013 haben wir Zeit ein, zwei oder gar drei Räume vorzubereiten um aus unserer jetzigen Wohnung ausziehen zu können. Bin ja mal gespannt. Die ersten Vorher/Nachher Fotos und Erkenntnisse folgen bald.
Ahja, die Projektdaten im Überblick: 106 qm, 6 Zimmer, 714 qm Grundstück,
Zustand = verwahrlost - zumindest noch :)
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