Montag, 17. Februar 2014

Farbproblemchen

Hinterher weiß man vieles besser. Vor einigen Wochen, als Max Bahr noch ein Baumarkt war, kaufte ich dort einige Farben. Darunter war ein Liter der Farbe "karibik".
Da ich zuerst nicht wusste, was ich mit so einem Farbton soll, machte ich mir da keine weiteren Gedanken. Dann strich ich die Decke des Badezimmers mit dieser Farbe und verliebte mich. In dieser Farbe wollte ich nun auch die Toilette gestrichen haben.

Da mir klar war, dass der Rest im Eimer nicht reichen würde, also mischte ich etwas weiß bei und etwas blau und die Farbe reichte trotzdem nicht.

Also auf zu/nach Obi und natürlich gibt es fertig abgemischt alle möglichen Farbtöne, aber nichts was nach Karibik aussah. Eine Mitarbeiterin half. Sie teilte uns mit, dass es gar kein Problem sei auch Max Bahr Farbe anzumischen, wir müssten nur den Eimer mitbringen, damit sie den Barcode hat. Das selbstangemischte wäre schwierig, dass müsste man dann hinterher wieder so zurechtmischen. Eigentlich hatte ich mir erhofft, die würden die Farbe scannen und mir exakt diese zusammenmischen. Aber nun gut. Ich schaute mir noch einige Farbkärtchen an und nahm drei Curacao-Farbtöne mit um sie mit der Wand zu vergleichen. Am nächsten Morgen sind wir wieder zu Obi.
Ich erklärte dem Mitarbeiter mein Problem und zeigte ihm die verwendete Farbe, da meint er: "Die ist aber von Max Bahr. Die mischen wir nicht. Da müssen sie sich eine passende dort drüben aussuchen!".
Nun, da bin ich zu stur für, also bedankte ich mich und kaufte halt an dem Tag gar nichts bei Obi.

Zu Hause angekommen, nahm ich mir etwas der Schöner Wohnen   Lagune und mischte weiß dazu und blau und ... Wer weiß welche zwei Farben Türkis ergeben? Richtig, Blau und Gelb (danke Olli :)) Nun, es ist trotzdessen, dass ich nur gelbe Acrylfarbe da hatte Türkis geworden und zwar so wie es werden sollte(die Fotos unten sind leider beide nicht bei Tageslicht gemacht worden, darum sieht es sehr unterschiedlich aus).  Wer braucht schon Farbcenter?





Freitag, 7. Februar 2014

Abdeckpapier besser als Malerfolie

Vor dem Streichen oder sonstigen Arbeiten macht es ja bekanntlich durchaus Sinn den Fußboden vor Farbklecksen zu schützen. Bis vor kurzem habe ich dafür immer Folie genommen. Folie ist aber nicht sonderlich leicht zu verlegen. Und zudem ist sie nicht sehr widerstandsfähig.
Genau aus diesen Gründen haben wir nun die Räume mit Malerkrepp ausgelegt. Das Verlegen funktioniert sauber und unkompliziert. Und das Beste ist, dass das Material den Boden länger schützt als nur 24h. So haben wir zB den Flur ausgelegt und der Boden war dank der Pappe wochenlang geschützt.
Das Abdeckpapier gibt es auf Rollen von unterschiedlicher Breite und etwa 20 Meter Länge. Preislich ist es bei etwa 7€ pro Rolle wohl teurer als Abdeckfolie, aber wer länger anhaltende Renovierungsarbeiten vor sich hat und etwas ordentlicher arbeiten möchte, der ist mit dem Papier wirklich gut beraten.


Freitag, 17. Januar 2014

Max Bahr - Endspurt - bis -70%

Jeder der einen Max Bahr um die Ecke hat und das ein oder andere benötigen könnte, sollte sich dort nochmal umschauen. Auf die Restware werden Rabatte von bis zu 70%gegeben. Der Abverkauf endet in wenigen Tagen, also nix wie hin :)

Donnerstag, 16. Januar 2014

Paneele spachteln?!

Das Problem

In unserem künfigem Esszimmer haben wir eine wunderschöne Decke, die mal mit Paneelen verkleidet war.

Die Vorbesitzer haben sich wohl gedacht, man könne die Fugen zuspachteln und würde eine glatte Decke erhalten. Also spachtelten sie und erhielten eine glatte Decke. Leider hatten sie nach der Hälfte keine Lust mehr zu spachteln.





Überlegungen

Nun gab es zwei Optionen.
Option a) Alte Decke runter und neue rein.
Option b) Die Decke irgendwie ansehlich machen.
Da wir in einem Monat umziehen wollen,muss entschieden wir uns die Decke vorerst zu flicken.


Lösungsversuche

Voller Elan mischte ich mir Modeliergips an. Pustekuchen, zwar 1a zum Verarbeiten, bindet aber zu schnell ab. Nach einer Fuge ist die Mischung bereits zu hart um weiter zu spachteln.

Fertige Spachtelmasse in der Tube? Ungeeignet.

Ein Alleskönner? Viel zu grobkörnig für diese Arbeit.

Das richtige Produkt war Moltofil - lässt sich prima verarbeiten, feine Konsistenz, lange verarbeitbar.


Rückschlag

Nach dem Spachteln sah das Ergebnis prima aus.


Nachdem die Spachtelmasse ausgetrocknet war sah man die Fugen wieder da die Masse sich beim trocknet etwas zusammenzieht.
Die nächsten Arbeitsschritte sollten sein: Schleifen und noch einmal verputzen und wieder schleifen. Schleifpapier? Daran haben wir natürlich nicht gedacht.
Also einfach mal streichen mit Polar Weiß und schauen.
Das Ergebnis? Neee, geht nicht.


Endgültige Lösung

Doch dann kam mir die Lösung. Ich nahm vier Becher weiße Farbe, einen Löffel blaue, zwei Becher Allesskönner und einen Becher Wasser. Alles wurde schön vermischt und an die Decke gerollt. Das Ergebnis ist tausendfach besser als es vorher war und so kann die Decke ersteinmal bleiben.



Mittwoch, 15. Januar 2014

Kleines Waschbecken

Wie die treuen Leser wissen, suchen wir noch eine Waschbecken-Lösung für die Toilette - bisher gab es dort keine Möglichkeit sich die Finger zu waschen. Klingt komisch, ist aber echt so. Jetzt habe ich bei Obi in Emmerich gesehen was ich möchte, nein will :D

Das Objekt meiner Begierde:

Zu blöde, dass wir so viele Baustellen haben und somit dieses kleine Etwas mit einem Gesamtpreis von ü 500€ (zzgl. Kosten für Leitungen/Umbau etc) etwas zu teuer ist.
Mein Mann sagte, ich könne den Waschtisch haben, wenn ich ihn irgendwo für 150€ Komplettpreis bekomme.
Da muss ich das nächste Mal doch bei Obi fragen, immerhin ist Feilschen ja rechtlich erlaubt. Und bestimmt geben die ihn mir für 150€, haha, wohl kaum. Aber noch habe ich die Hoffnung auf so ein nettes Wohnaccessoire nicht aufgegeben.

Freitag, 10. Januar 2014

Die Qual der (Farb)-Wahl

So ein Haus ist ja eine prima Sache, alles was man macht ist für einen selbst und man möchte es schön haben und ordentlich. Und nun kommt die Frage auf: "Welche Farben möchte ich eigentlich an den Wänden und Decken? Was passt zu unseren Möbeln, was passt zu den Böden, zum Haus? Was wird gut aussehen?" Welch ein Glück, dass es in Baumärkten ja nicht so viele Farben gibt und die Möglichkeiten, die einem Abtönfarben bieten sind ja auch so beschränkt. *KREISCH*
Durchatmen und überlegen. Der erste Gedanke war alles einfach weiß zu streichen, da kann man am wenigsten falsch machen. Und doch, es wirkt so Praxis-like. Also muss doch etwas Farbe her, aus dem Bauch heraus und wenns schei..., sry, wenn's bescheiden aussieht, dann wird halt in paar Monaten neu gestrichen - so einfach ist das :D



Zimmer Nr 1 (Unser momentaner einzig wahrer Lebensraum im Baustellendasein) ist ganz in weiß, das liegt auch daran, dass wir uns bis dato nicht wirklich entscheiden können, welche Bestimmung die einzelnen Räume erhalten.




Der zweite in Angriff genommene Raum ist das Esszimmer und zugleich ein Verbindungsraum der beiden "Hausteile". Vorher war er braun und die Überlegung war ihn so zu lassen, bzw mit etwas Gold und Bordeaux aufzuhübschen.  Ein schmaler Raum in solchen Tönen wirkt ja schnell überladen, etwas helleres musste her. Die Küche ist so blau/grau/silber, der Küchen- und der Essbereich gehen offen ineinander über - noch ein Punkt gegen braun, gold und bordeux. Furchtbar was man alles bedenken muss :D
Ich entschied mich für ein Schwimmbecken (andere nennen es mediterran) oben weiß oder beige unten hell blau - fertisch.

 Bleiben nur noch sechs Räume...

Donnerstag, 9. Januar 2014

Schönheitsfehler die wir beim Kauf übersahen

Es gibt ja so gewisse Dinge, die einem erst auffallen, wenn es zu spät ist :) 
Ok, es sind keine weltbewegenden Dinge, aber Dinge, auf die man bei den ersten Besichtigungen als Laie nicht so sehr achtet, einige habe ich bereits angesprochen, andere noch nicht :) 


Das ist die bereits erwähnte Lösung des Lichtschalters in der Dusche. Sicherheitsnadel und Schnürrsenkel - hat nicht jeder. Dass es in dem Raum keine einzige Steckdose gibt, ist uns auch erst später aufgefallen.
Dass die Türe etwas "eingeschlagen" worden ist haben wir gesehen, dass sie nach innen aufging und man sie nach außen setzte, indem man einen Keil aus dem Türblatt aussägte und diesen mit Silikon am Rahmen befestigte um eine einigermassen schließende Türe zu haben nicht.

 Etwas wie ein fehlendes Fensterscharnier kann man ja schon mal übersehen, wer mag den auch Fenster die sich öffnen lassen? :D 


Ah, das was hier wie ein Gäste WC aussieht ist die einzige Toilette des Hauses. Ein Waschbecken gibt es in dem Raum nicht, haha.

  • Unter der Terrassentür ist ein Loch, durch das der Regen reinkommt. 
  • Ein komisches Loch in der Wand entpuppt sich als tropfendes eigentlich stillgelegtes Wasserrohr. 
  • Das Wasser sammel sich auf dem Flachdach, ablaufen wäre ja auch langweilig.
  • Die Innenwände müssen nicht mit Decke und Boden verbunden sein, dass sorgt für einen besseren Wärmeverlust.
  • Nahezu jeder Fensterrahmen ist angebohrt.
  • In der Küche befindet sich ein Gashahn den man bei entsprechender Laune einfach so öffnen kann.
  • Es gibt keine einzige Steckdose auf Hüfthöhe, alle befinden sich etwa auf Knöchelhöhe.
  • Die Heizung die mit Blumendraht und Nagel an der Wand hängt hatten wir ja schon.

Es sind alles Kleinigkeiten, davon aber sehr viele. Und ich wette wir finden noch viel mehr was wir uns vorher kein wenig angesehen haben. Das Gute ist, dass wir beim nächsten Haus auf diese Dinge achten würden :D
Mein Freund sagt: "Das Gute ist, dass wir nichts schlimmer machen können". 
Damit hat er soo recht.